Scharwenka-Gesellschaft e.V.


30. Internationales Lübecker Kammermusikfest

vom  26. Mai bis  28. Mai 2022 

 

Das 30. Internationale Lübecker Kammermusikfest ist „in memoriam“ den beiden Gründern der Scharwenka-Gesellschaft e.V.

Evelinde Trenkner und Hermann Boie gewidmet, die diese Traditionsveranstaltung vor 32 Jahren aus der Taufe gehoben haben. 

Evelinde Trenkner †

Hermann Boie †


Zum 30. Mal bittet das Internationale Lübecker Kammermusikfest am Himmelfahrtwochenende vom 26. bis 28. Mai 2022 seine Gäste pünktlich "jeweils 19.30 Uhr sehr präzise" zu seinen Konzerten ins Lübecker Kolosseum. "Nirgendwo sonst in der Republik gibt es ein derart mit Raritäten bestücktes Programm" schwärmt die Presse über die Programme und die Mitwirkenden. 

So wie immer im Kolosseum werden dann international bekannte Künstler wie das Klavierduo Speidel / Lee und das Vogler-Quartett dabei sein, der Ausnahmepianist Haiou Zhang, Maria Kliegel und Oliver Triendl, Lea & Esther Birringer, ebenso wie das Lübecker Trio ClariNoir, um nur einige zu nennen. Als Besonderheit können wir auch anlässlich des zwei Jahre zurückliegenden 100. Jahrestages der dänisch-deutschen Freundschaft das Morten-Kargaard-Septett begrüßen. Überdies freuen wir uns auf Sabina Grofmeier mit Marina Komissartchik, sowie die beiden Lübecker Rafael Menges & Yoko Kuwahara. 

Das Programm wird an allen drei Tagen von Heinz Noftz moderiert.


Nach den Konzerten treffen sich Mitwirkende und Publikum im Foyer zu anregenden Gesprächen bei Speis und Trank. 


Das Programm des diesjährigen Traditions-Kammermusikfestes sollte unter musikalischer Leitung von Frau Prof. Evelinde Trenkner bereits 2020 verwirklicht werden, musste coronabedingt jedoch verschoben werden. Im November des vergangenen Jahres ist Frau Prof. Trenkner dann leider verstorben. Gleichwohl trägt die diesjährige Jubiläums-Veranstaltung weitestgehend ihre Handschrift, weil es gelungen ist, annähern alle bereits im Jahr 2020 verpflichteten Künstler jetzt endlich am Himmelfahrtwochenende 2022 in Lübeck begrüßen zu können.

 

Eintrittskarten  für die Konzerte können Sie erwerben:

  • im direkten Vorverkauf direkt leider nur noch in Neustadt Konzertagentur Haase
  • online über shop.luebeck-ticket.de
  • per Mail: info@scharwenka-gesellschaft.de
  • telefonisch über die Scharwenka-Ticket-Rufnummer 0451 / 39067626
  • an der Abendkasse –  jeweils ab 18.30 Uhr vor den Konzertabenden im Foyer des Kolosseums Lübeck, Kronsforder Allee 25, 23560 Lübeck

 

1. Konzertabend

Donnerstag, 26. Mai 2022, 19.30 Uhr


2. Konzertabend

Freitag, 27. Mai 2022, 19.30 Uhr


Abschlusskonzert

Sonnabend, 28. Mai 2022, 19.30 Uhr

 

Preise an allen 3 Konzertabenden           : 20,00 Euro

Abonnement für alle 3 Konzertabende   : 50,00 Euro

ermäßigt (Schüler, Azubis, Studenten)   :  8,00 Euro


Info: Scharwenka-Gesellschaft e.V. (Dagmar Pohl Laukamp) www.scharwenka-gesellschaft.de | Tel.: 0451 / 67380 | E-Mail: info@scharwenka-gesellschaft.de

Die Interpreten

Klavierduo Speidel / Lee

über uns...

Sontraud Speidel eröffnete seit 1993 mit Evelinde Trenkner-Boie das Internationale Lübecker Kammermusikfest. Sie waren DAS Duo, das zuletzt gemeinsam 2019 in Berlin für ihre letzte CD mit der Sinfonie Nr. 5 von Gustav Mahler mit der Verleihung des

Echo-Klassik-Preises ausgezeichnet wurde. Heute erleben Sie Sontraud Speidel mit ihrer ehemaligen Schülerin Franziska Lee. Sontraud Speidel ist Professorin für Klavier an der Hochschule für Musi in Karlsruhe. Ihren ersten Klavierunterricht hatte sie mit 5 Jahren, mit 11 Jahren begann ihr Studium dort bei der Exilrussin Irene Slavin. Nach dem Abitur schlossen sich weitere Studien bei Yvonne Loriod- Messiaen in Karlsruhe, Branka Musulin in Frankfurt, Stefan Askenase in Brüssel und Geza Anda in Luzern an. Wiederholt wurde sie mit ersten Preisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Sie konzertiert regelmäßig in europäischen Ländern, den USA und Asien bei Festivals und zwar mit Orchestern, in Solorezitals und als Kammermusikerin. 1979 gab sie auf Einladung von Bundeskanzler Helmut Schmidt einen Klavierabend im Palais Schaumburg, Bonn. Gastprofessuren riefen sie nach Korea, die USA, Israel, Japan, China, Taiwan sowie in viele europäische Länder. Ergänzend war Sontraud Speidel regelmäßig Mitglied von Jurys bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Förderung des pianistischen Nachwuchses. Sontraud Speidel ist Steinway Artist. Ihre Diskographie – auch mit selten gespieltem Repertoire – umfasst zahlreiche Solo- und Kammermusik-CDs.

Franziska Lee wurde im südkoreanischen Seoul geboren und lebt seit 2011 in Deutschland. Sie absolvierte ihr Studium an der Seoul National University bei Prof. Hee Sung Joo als Jahrgangsbeste, bei Sontraud Speidel ihr Masterstudium und ihr Solistenexamen an der Hochschule für Musik in Karlsruhe mit Auszeichnung. Künstlerische Impulse erhielt sie auch von Prof. Peter Lang am Mozarteum in Salzburg. Franziska Lee ist erste Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, u. a. beim Concorso Internazionale di Esecuzione Musicale Giovani Musicisti in Treviso und beim Internationalen Musik- Wettbewerb Premio Citta di Padova. 2016 errang sie den ersten Preis beim Grand Prize Virtuoso International Music Competition in London. Sie tritt in ganz Europa auf und wurde von der Presse als „lyrisches Juwel“ gepriesen. 2020 gastierte sie im Sendesaal des Hessischen Rundfunks in Frankfurt a. M. Diese Sendung wurde als Life-Aufzeichnung ausgestrahlt. Auch Franziska Lee wurde in den Kreis der Steinway Artists aufgenommen.

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Vogler Quartett

über uns...

Das Vogler Quartett feierte im Jahr 2020 sein 35-jähriges Bestehen in unveränderter Besetzung. Ohne Corona wäre es 2020 auch zu unserem 30. Jubiläum nach Lübeck gekommen. Sie haben uns die Treue gehalten und spielen heute für uns. International bekannt wurde das Quartett, das aus der Berliner Hochschule „Hanns Eisler“ hervorging, 1986, als es den ersten Preis beim Streichquartett- Wettbewerb in Evian gewann. Prägende Mentoren waren Eberhard Feltz, György Kurtag, das Lasalle Quartett, hier vor allem Walter Levin. Das umfangreiche Repertoire mit klassischer Quartettliteratur von Haydn bis zur Zweiten Wiener Schule erweiterte das Vogler Quartett auch mit außergewöhnlichen Werken – wie dem fünfstündigen Quartett von Morton Feldmann – und Neuer Musik, oftmals auch mit Uraufführungen. Heute fühlen sich die vier Musiker in nahezu allen europäischen Musikzentren, aber auch z. B. in Nordamerika, Japan, Australien, Neuseeland zu Hause. Sie haben eigene Konzertreihen in Berlin und Neubrandenburg und die künstlerische Leitung für die Kammermusikfestivals im irischen Sligo und in Homburg/Saar. Die Musiker des Quartetts unterrichten als Professoren an den Hochschulen in Frankfurt, Leipzig, Stuttgart und Berlin. Sie geben Meisterkurse in Europa und Übersee und widmen sich der Musikvermittlung etwa mit Kinderkonzerten beim Berliner Senat und den mehrfach ausgezeichneten Nordhessischen Kindermusiktagen in Kassel. Die Diskographie des Vogler-Quartetts ist äußerst umfangreich. Derzeit entsteht eine Gesamtaufnahme der Dvorak-Quartette für das Label Classic Production Osnabrück.

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Morten Kargaard Septett

über uns...

Morten Kargaard, geboren in Virum/Copenhagen, ist Komponist und Arrangeur. Seine Idee ist es, Elemente klassischer mit rhythmischer neuer Musik zu vereinen und damit einen neuen Ausdruck für Musik zu schaffen. Das bedeutet, dass er furchtlos Neues, Ungewohntes, Unübliches mit tiefem Verständnis für die klassische Musik verbindet. Er wird auch als ein „klassischer Hybrid“ bezeichnet. Von Haus aus Gitarrist von der Royal Danish Academy of Music, studierte er am Berklee College in Boston, um danach Ensembles sehr verschiedener Art durch Europa und Brasilien zu führen. Dieses Septett gründete Morten Kargaard 2012 und leitet es seither. Die Musiker und Musikerinnen kommen von großen dänischen Orchestern wie den Copenhagen Philharmonikern, dem Danish Symphonie Orchester, und dem Royal Chapel. Morten Kargaard wählte bewußt vier klassische und drei rhythmische Musiker/innen. Die Gruppe tourt erfolgreich in Dänemark, Deutschland, Schweden, in Musikvereinen, Kirchen und auf Festivals. Morten selbst hat am Rhythmic Music Conservatory, der Danish National Academy of Music, der Royal Academy of Music gelehrt und als Gast am Royal College of Music in Stockholm. Er hat Musik geschrieben für das Danish Chamber Orchestra, das ToneArt Ensemble, für Thad Jones Big Band sowie das String Quintet und viele andere mehr. Seine Kompositionen sind beeinflusst von der Schönheit und Offenheit der skandinavischen Landschaft und der Nordsee. Evelinde hatte Morten Kargaard und sein Ensemble zu unserem 30-jährigen Jubiläum 2020 anlässlich des 100-jährigen Bestehens der deutsch-dänischen Freundschaft eingeladen. Wegen Corona feiern wir es heute.

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Rafael Menges

über mich...

Mit dem Cellisten Rafael Menges, der seinen ersten Unterricht im Alter von 6 Jahren in Mainz am Peter Cornelius Konservatorium bei Ulrike Schaeffer erhielt, und der 1990 in Japan geborenen Pianistin Yoko Kuwahara stellen wir Ihnen ein junges Duo vor, das auf der Mitgliederversammlung der Scharwenka-Gesellschaft e. V. im September 2021 mit dieser großen Cesar Franck (geb. 1822) Sonate brillierte. Von 2015 bis 2019 studierte Rafael Menges an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg in der Klasse von Prof. Sebastian Klinger. Zur Zeit absolviert er seinen Master bei Prof. Troels Svane an der Musikhochschule Lübeck, den wir auch schon wiederholt als Mitwirkenden unseres Kammermusikfestes begrüßen durften. Förderung erhielt Rafael Menges durch mehrere Stiftungen und Institutionen, u.a. der Fritz-Straub-Stiftung, der Zukunftsinitiative Rheinland – Pfalz und der Villa Musica Rheinland-Pfalz. Preise gewann er bei „Jugend musiziert“ 2013 in der Kategorie Violoncello solo und 2020 beim „Great Composers International Music Competition“ in der Kategorie „Best Prokofiev Performance“ sowie beim „Rising Stars Grand Prix Berlin“. 2020/2021 spielte Rafael Menges als Akademist im NDR Elbphilharmonie Orchester.

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Yoko Kuwahara

über mich...

Yoko Kuwahara legte ihr mit Auszeichnung bestandenes Examen bei Prof. Keiko Tekeuchi und Prof. Ikuyu Nakamichi an der Musikhochschule in Tokio ab und setzte das Studium an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Eickhorst fort, wo sie auch ihr Masterexamen bestand. Als Konzertpianistin gibt sie Konzerte in Japan, Israel und in vielen Ländern Europas und tritt dabei solistisch wie auch kammermusikalisch auf.

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Marina Komissartschik
über mich…


wurde in Kischinew (Moldawien) geboren. Ihre ersten Klavierstunden erhielt sie mit 5 Jahren. Bereits als Vierzehnjährige wurde sie in die Musikfachschule am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium aufgenommen. Nachdem sie ihre Abschlussprüfung mit Auszeichnung bestanden hatte, arbeitete sie zunächst als Ballettkorrepetitorin an der Bolschoi Theaterschule, danach als Korrepetitorin an der Moskauer Helikon-Opera. 1993 erhielt Marina Komissartchik ein Engagement als Pianistin und Solorepetitorin beim Musical „Das Phantom der Oper“ am Theater Neue Flora und lebt seitdem in Hamburg. Sie hatte Engagements bei den Musicals „Mozart!“, „Titanic“, „Tanz der Vampire“, „Ich war noch niemals in New York“, „Wicked“ und ist viel gefragt als Konzertbegleiterin.

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Maria Kliegel
über mich…


studierte bei János Starker an der Indiana University in Bloomington, USA. Mstislaw Rostropowitsch bezeichnete sie als „beste Cellistin, die ich seit Jacqueline du Pré gehört habe“, als „La Cellissima“.

Sie hat viele erste Preise in nationalen und internationalen Cellowettbewerben gewonnen (u.a. den Amerikanischen Hochschulwettbewerb in Chicago, den Deutschen Musikwettbewerb in Bonn, den Aldo-Parisot-Wettbewerb in Brasilien, den Concours Rostropowitsch in Paris) und ist in allen Erdteilen aufgetreten.

Ihr umfangreiches Repertoire ist auf CD und Video festgehalten. Maria Kliegel ist mit weltweit rund einer Million verkaufter CDs im Bereich der Celloliteratur marktführend. Sie gehörte 2019 zum Dozenten-Team des neu gegründeten „Institute of Musical Excellence“ in Wroclaw (Breslau).

Darüber hinaus ist Maria Kliegel ab November 2021 als Professorin an der „University of Music“ in Brescia/Italien tätig. Sie spielt ein ca. 300 Jahre altes Violoncello von Carlo Tononi.

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Oliver Triendl

über mich...

Der Pianist Oliver Triendl etablierte sich in den vergangenen Jahren als äußerst vielseitige Künstlerpersönlichkeit. Etwa 100 CD-Einspielungen belegen sein Engagement als Anwalt für seltener gespieltes Repertoire aus Klassik und Romantik ebenso wie seinen Einsatz für zeitgenössische Werke. Oliver Triendl wurde 1970 in Mallersdorf (Bayern) geboren und studierte bei Rainer Fuchs, Karl-Heinz Diehl, Eckart Besch, Gerhard Oppitz und Oleg Maisenberg und ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe. Er konzertiert erfolgreich auf Festivals und in zahlreichen Musikmetropolen Europas, Nord- und Südamerikas, in Südafrika und Asien. Solistisch arbeitet er mit zahlreichen renommierten Orchestern. Als leidenschaftlicher Kammermusiker konzertierte er mit Musikerkollegen wie Christian Altenburger, Ana Chumachenko, David Geringas, Sine Nomine und dem Vogler Quartett.

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Sabine Grofmeier

über mich...

Die Klarinettistin Sabine Grofmeier hat sich im Verlauf ihrer erfolgreichen Karriere als Solistin, Kammermusikerin und Dozentin internationales Ansehen erworben. Sie gehört zu den herausragenden und vielfältigsten Klarinettistinnen ihres Fachs und ihrer Generation. Sie absolvierte ihr Klarinettenstudium bei Prof. Hans- Dietrich Klaus und Prof. Fritz Hauser an der Hochschule für Musik in Detmold. Es folgten Studien bei Prof. Stefan Schilling an der Hochschule für Musik und Kunst in Graz und an der Hochschule für Musik in Trossingen.

Sabine Grofmeier wurde für ihre künstlerischen Qualitäten mit dem Kulturförderpreis der Westfälischen Wirtschaft in Münster ausgezeichnet. Sie erhielt ein Jahresstipendium beim Deutschen Akademischen Austauschdienst sowie Stipendien der Stiftung Villa Musica, der Richard-Wagner-Gesellschaft und der Schwetzinger Festspiele. Im Jahr 2017 gründete Sabine Grofmeier die „Hamburger Serenaden Konzerte“ in den Mozartsälen der Hansestadt. Dort finden seitdem monatlich Sonntagsoireen statt. Namhafte Solisten und Ensembles präsentieren von und mit Sabine Grofmeier zusammengestellte und von ihr moderierte Programme mit klassisch-romantischem sowie Crossover-Repertoire, die in dieser Kombination eine Besonderheit in der Musikszene Hamburgs darstellen und in relativ kurzer Zeit eine besondere Popularität erlangt haben.

Sabine Grofmeier feierte ihr glänzendes Hamburger Elbphilharmonie- Debüt im Oktober 2021 mit einem umjubelten Brahms-Programm mit der Hamburger Camerata.

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Lea & Esther Birringer

über uns...

Lea und Esther Birringer sind seit Jahren ein künstlerisch ideal aufeinander eingeschworenes Team und bilden vereint einen „fast symbiotischen Klangkörper“ (NDR Kultur). Obwohl beide schon früh erfolgreich ihre eigenen Wege als Solistinnen gingen, entwickelten sie aufgrund ihrer geschwisterlichen Nähe eine ganz besondere Art des gemeinsamen Musizierens. Die dynamischen Schwestern überzeugen „mit technischem Können, profunder Musikalität und – vor allem – perfekter Harmonie“ (concerti). Sie „bersten vor Spielfreude, mehr noch: vor musikalischer Angriffslust“ (BR-Klassik). 2011 sorgten die beiden Musikerinnen erstmals im Duo international für Aufsehen, als sie unmittelbar nacheinander die internationalen Kammermusikwettbewerbe „Premio Die Mitwirkenden Vittorio Gui“ und „Concorso Internazionale di Musica da Camera Città di Pinerolo“ gewannen. Seitdem erhalten sie zahlreiche Einladungen zu Festivals und Kammermusikreihen, wo sie für ihr „passioniertes Engagement“ (Grammophone) geschätzt werden. Nach ihrer von Kritikern gelobten Debüteinspielung, die 2014 bei Avi-music mit Sonaten von Hindemith, Szymanowski und Respighi erschien, folgte im Januar 2018 ihr zweites Album „Lifelines“ bei dem britischen Label Rubicon Classics mit Werken von Grieg, Liszt und Franck:

„Dieses musikalische Abenteuer sollte sich kein Freund guter Kammermusik entgehen lassen“ (Pizzicato).

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Haiou Zhang

über mich...

Haiou Zhang wird trotz seines jungen Alters von der internationalen Fachkritik sowie vom Publikum in aller Welt enthusiastisch gefeiert. In der jüngsten Zeit gab er erfolgreiche Debüts in der Philharmonie Berlin, der Philharmonie Essen und der Elbphilharmonie Hamburg. Im November 2021 wurde Haiou Zhang mit seinem Soloalbum „My 2020“ beim International Classical Music Award nominiert. Außerdem ist seine Mozart CD mit den NDR Philharmonic String Players in beiden Kategorien „Instrumentalist des Jahres“ sowie „Konzerteinspielung des Jahres“ bei OPUS KLASSIK nominiert worden. Seine Mozart CD mit dem Klavierkonzert KV467 wurde als offizieller Soundtrack für die Megapop Fernsehserie „Haus des Geldes 5“ aufgenommen und erregte große Aufmerksamkeit auf Netflix. Soloabende führten ihn u.a. in das Konzerthaus Berlin, die Philharmonie Berlin, die Hamburger Laeiszhalle, die Mozartiade Augsburg und zum Festival International de Musique de Besançon.

Haiou Zhang ist Dozent beim Internationalen Musikwettbewerb in Val Tidone, Italien. Außerdem gab er Meisterkurse in Kanada, USA, Deutschland und China und gründete das Internationale Musikfestival in Buxtehude. In Lübeck trat er 2018 bei der Scharwenka-Gesellschaft auf.

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Trio ClariNoir

über uns...

Das Trio ClariNoir ist dem Internationalen Kammermusikfest und seiner Leiterin Evelinde Trenkner seit vielen Jahren eng verbunden und regelmäßig als Ensemble zu Gast. Deshalb mußten sie selbstverständlich beim diesjährigen Kammermusikfest dabei sein! Ins Gedächtnis zurückgerufen sei, daß Ilja Ruf von 2015 bis 2021 als Pianist im LandesJugendJazzOrchester Schleswig-Holstein und als Pianist, Arrangeur und Komponist mit der Staatskapelle Halle bei den Händelfestspielen 2018 und 2019 arbeitete. Im November 2017 gewann er den Steinway Förderpreis Jazz in Hamburg, im September 2019 den Jazzförderpreis des Kulturforums Schleswig- Holstein. 2021 wurde er mit dem Jazzpreis Lübeck ausgezeichnet.

Nicolai Gast gewann mehrfach erste Bundespreise bei „Jugend musiziert“, sowohl als Solist wie auch als Kammermusiker. Auftritte hatte er mit dem Trio ClariNoir beim Schleswig-Holstein Musikfestival und als Solist in der Laeiszhalle Hamburg mit dem Klarinettenkonzert von Mozart. Förderung erhielt er als Stipendiat von der Deutschen Stiftung Musikleben, von der Stiftung Niedersachsen, der Carl-Toepfer-Stiftung und der Yehudi Menuhin Live Music Now.

Dem Triomitglied Ivo Ruf ist es aufgrund seiner neuen Anstellung als Klarinettist beim SWR Sinfonieorchester dieses Mal nicht möglich, nach Lübeck zu kommen. Deshalb springt sein Vater als Gast für ihn ein: Prof. Bernd Ruf, ein Kollege von Evelinde Trenkner an der Musikhochschule Lübeck!

Mozarts Musik begleitet ClariNoir seit seiner Gründung im November 2013. Die drei ehemaligen Schüler hatten sich den Wettbewerb Jugend Musiziert zum Ziel und Mozarts Divertimento No. 4 aufs Programm gesetzt. Das war der Startschuss für ein ungewöhnliches Ensemble, welches seinen Weg als Brückenbauer zwischen Klassik, Neuer Musik, Jazz und Weltmusik sieht. ClariNoir erspielte sich einen festen Platz im Konzertleben, konzertierte u.a. regelmäßig beim Schleswig-Holstein Musik Festival und erreichte viel Zuspruch auf seinen Schulkonzerttourneen.

Im Februar 2020 veröffentlichte das Trio seine Debut-CD Mozart on the Road, welche für den Preis der deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie Grenzgänge auf der Longlist 2/2020 nominiert wurde. Weitere Nominierungen erhielt ClariNoir beim OPUS KLASSIK 2020 in den Kategorien Nachwuchskünstler des Jahres, Kammermusikeinspielung des Jahres, Klassik ohne Grenzen und Innovatives Konzert.

In der Zusammensetzung Nicolai Gast, Ilja Ruf und Vater Bernd Ruf erleben Sie heute eine neue Variante des Trio ClariNoir. Ist doch Bernd Ruf seit 50 Jahren der Clarinette verfallen! Improvisation ist ein wesentliches Element seiner Musik, in der Einflüsse von Klezmer, Jazz, südosteuropäischer Volksmusik und Klassik durchklingen. Nach langjährigem Zusammenspiel im Ensemble Tango Five, mit dem Bernd Ruf weltweit auf Tour war, entwickelte sich nach dem Eintritt des Bandoneonisten Raúl Jaurena in das Ensemble Tango Five das Duo Jaurena-Ruf Project, das große Aufmerksamkeit im internationalen Konzertwesen erhielt. Seit 2004 ist Bernd Ruf Professor für Popularmusik, Jazz und Weltmusik an der Musikhochschule Lübeck.

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Programm 30. Internationales Lübecker Kammermusikfest

1. Konzert

Donnerstag, 26. Mai 2022, 19.30 Uhr

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2. Konzert

Freitag, 27. Mai 2022, 19.30 Uhr

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3. Konzert

Samstag, 28. Mai 2022, 19.30 Uhr

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